Liedermacher, Kabarettist und Meister der Abwesenheit – mit Herz, Humor und hinterhältigen Pointen.
Lennart Schilgen ist der Mann für die schönen Seiten des Scheiterns: Seit seinen Anfängen bei der Celler Schule und der Mainzer Akademie für Musik und Poesie erzählt er in Liedern von Entscheidungsschwäche, gescheiterten Eroberungsversuchen und dem Kapitalismus, den er auch nicht abschaffen konnte. Für seine "Funken schlagende Sprachkunst" wurde er mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Prix Pantheon, dem Stuttgarter Besen und der Tuttlinger Krähe.
Mit seinem dritten abendfüllenden Programm "Abwesenheitsnotizen" feierte er im März 2026 Premiere im Berliner Mehringhofftheater. Ständige Erreichbarkeit war gestern: Schilgen macht sich lieber davon – auf Radtour, ins Kloster, ins kommunistische Sommercamp oder einfach in die Untiefen seines eigenen Kopfes. Herausgekommen sind Lieder über Ab- und Umwege, getragen von virtuosem Klavier- und Gitarrenspiel sowie einem "wachen Geist, mit Herz und Humor und hinterhältigen Pointen" (Laudatio zur 'Tuttlinger Krähe').
Wenn die Lieder nicht reichen, gibt es immer noch die Gedichte: Sein Lyrikband "Gesammelte Werke. Band I" gilt – gemessen an Lyrikband-Maßstäben – bereits als kleiner Bestseller, inzwischen in mehreren Auflagen erschienen. Seit 2025 verfasst Schilgen zudem regelmäßig die Gedicht-Kolumne "Der Verseflüsterer" für radioeins.
Diskografie Lennart Schilgen:
Abwesenheitsnotizen
2026Lieder über die Ab- und Umwege in der Welt und im eigenen Kopf. Voller Leichtigkeit und Witz, aber auch ohne Scheu davor, sich den dunklen Ecken zu widmen.
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Ich melde mich nicht (Live)
2026Lennart Schilgen seziert die eigenen ‒ mal freiwilligen, mal unfreiwilligen ‒ Ghosting-Tendenzen. Oder wie er es nennt: seine „asoziale Ader“.
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Dafür hab ich ein Leben (Live)
2026Ein doppelbödiger Ritt am Klavier, ein Mitsing-Kracher, in dem man sich als Publikum vordergründig endlich mal ungestraft seinen Neidgefühlen hingeben darf.
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Aktuelle Programme:
Abwesenheitsnotizen –
Lieder & Gedichte
Der Mann mit den Bandwurm-Programmnamen ist wieder da – mit seinem inzwischen dritten abendfüllenden Programm.
Ständig erreichbar sein war gestern. Lennart Schilgen meldet sich mit seinem dritten Programm zurück – und glänzt durch Abwesenheit. Wenn er nicht gerade Konzerte gibt und Kleinkunstpreise einheimst (Prix Pantheon, Stuttgarter Besen, u.v.m.) macht er vor allem nämlich eins: sich davon. Unter anderem geht’s auf Radtour, ins Kloster und ins kommunistische Sommercamp. Oder auch nur in die Untiefen seiner Gedanken, was oft abenteuerlich genug ist.
Herauskommen Lieder über die Ab- und Umwege in der Welt und im eigenen Kopf. Voller Leichtigkeit und Witz, aber auch ohne Scheu davor, sich den dunklen Ecken zu widmen. So wird diesmal teils jahrelang unter den Teppich Gekehrtes hervorgekramt: Die alte PUR-Kassette. Die Grundschulzeugnisse. Die Sache mit der Nachtbushaltestelle. Zum Glück führt Schilgen sicher über jeden Abgrund – getragen von seinem versierten Klavier- und Gitarrenspiel, seiner Stimme und seinem „wachen Geist, mit Herz und Humor und hinterhältigen Pointen“ (Laudatio zur ‚Tuttlinger Krähe‘).
Und wenn alle Stricke reißen, gibt’s ja immer noch die Gedichte: kleine, sprachliche Wundertüten, zu tiefst albern, in höchstem Maße kunstvoll. Die erst kürzlich erschienen „Gesammelten Werke“ sind, wenn damit hier kurz angegeben werden darf, in Lyrikband-Maßstäben bereits sowas wie ein Bestseller. Noch Fragen? Dann können Sie ihm gerne jederzeit eine Mail schreiben. Er antwortet halt nicht. Also: am besten einfach direkt zum Konzert kommen.
Rezensionen & Pressestimmen:
„Man geht mit Freude mit auf seine doppelten Böden, man jubelt innerlich über die vielen Einfälle und Reime […] Wunderbar leichte, überraschend unaufwändige und höchst einfallsreiche Songs.“
„Mit raffinierten Texten und intelligenter Musik brachte er das Publikum die ganze Zeit zum Lachen. […] Wer Bodo Wartke mag, wird Lennart Schilgen lieben.“
„All diese charmanten Frechheiten verpackt er zudem in so eingängige Melodien, dass man seinen Auftritt so lange im Ohr behalten wird, bis man endlich jeden weiteren talentierten Liedermacher mit Lennart Schilgen vergleichen muss.“
„Funken schlagende Sprachkunst“
„In den sprachlich ausgefeilten Songtexten entfaltet sich Poesie. […] Komisch und rührend zugleich.“
„Das ist besser, witziger, geistreicher als vieles, was uns im TV- Abendprogramm geboten wird. Lennart Schilgens mit Charme vorgetragene Lieder und Gedichte vermitteln pure Lebensfreude.“
„Sprachlich sehr dicht und mit einem Maximum an skurrilen Einfällen ausgestattet.“
Musikvideos & Auftritte:
Lennart Schilgen | Live beim radioeins Parkfest 2024


