Sänger, Vorleser und Weggefährte – mit Stimme, Charisma und tiefkölschem Blues.
Gerd Köster ist die markanteste Stimme Kölns – rauchig, erdig und von einer literarischen Tiefe, die weit über den Domrand hinausreicht. Ob als Frontmann der "Schroeder Roadshow " oder mit dem Kult-Projekt "The Piano Has Been Drinking ": Köster hat dem kölschen Dialekt eine neue, bluesige Seele eingehaucht.
Seit 2024 ist er mit seinen Weggefährten (Helmut Krumminga, Buddy Sacher, Gerhard Sagemüller) im Programm "Stabil nervös " auf Tour. Hier trifft Nachdenklichkeit auf gute Laune, während die wunderbaren Songs des 2023 verstorbenen Frank Hocker ein berührendes Weiterleben erfahren. Parallel dazu zeigt sich Köster als begnadeter Sprecher und Rezitator in Formaten wie "Tiefkölsches und Hochdeutsches" oder dem musikalisch-poetischen Programm "Bla Bla & Dei Dei " (mit Pete Haaser und Pascal Pohlscheidt).
Ob als Charakterdarsteller auf der Theaterbühne (u.a. "Der Unbeugsame") oder als fesselnder Vorleser: Köster balanciert meisterhaft zwischen galligem Sarkasmus, tiefem Mitgefühl und einer unerschütterlichen Neugier auf das Menschliche.
Alle Artikel auf einen Blick:

Neue Gerd-Köster-Shirts im Shop: „Mer kennt sich un mer hilf sich trotzdäm“
"Mer kennt sich un mer hilf sich trotzdäm" – Wem der Schritt zum Tattoo (noch) …
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„Stabil Nervös – Live an der Mosel“ – Das letzte gemeinsame Album von Köster & Hocker
Ab jetzt überall im gut sortierten Fachhandel und …

„Ei Mädche (Live an der Mosel)“ – 2. Vorab-Single zum letzten Köster/Hocker-Album erschienen
Noch eine Woche, dann erscheint "Stabil Nervös - …

Erste Vorab-Single des letzten Köster/Hocker-Albums erschienen: „Nix metnemme (Live an der Mosel)“
Heute erscheint mit "Nix metnemme (Live an der …
Diskografie Gerd Köster:
Gerd Köster – Ding Ärm
2025Aufgenommen bei der "kölschen Weihnacht". Eine Ballade für die dunklen Monate des Jahres. Gerd besingt eindringlich das Gefühl einer vertrauten Umarmung in kalten Zeiten.
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Gerd Köster – Ich ben meine eijene Opa
2025Die erste, neue Musik-Veröffentlichung von Gerd Köster seit dem Tod seines kongenialen Musik-Partners Frank Hocker. Eine herrliche Geschichte über die Irrungen und Wirrungen in einer großen, komplexen Patchwork-Familie, aufgenommen bei der Kölsche Weihnacht 2024, geschrieben von Gerd und Pascal Pohlscheidt.
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Köster & Hocker – Stabil nervös (Live an der Mosel)
2024Mit dem Doppelalbum „Stabil nervös – Live an der Mosel“ dokumentieren Köster & Hocker nicht nur die legendären Konzerte im Haus Waldfrieden. Vielmehr ist es leider auch das letzte Album mit Gerd Kösters kongenialem musikalischen Partner Frank Hocker, der Mitte Oktober 2023 völlig überraschend verstorben ist.
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Köster & Hocker – Ei Mädche (Live an der Mosel)
2024„Ei Mädche“ haben Gerd und Frank für das Piano Has Been Drinking Album „Der Märchenprinz“ (1992) geschrieben. Es wurde fast nie live aufgeführt, was diese Aufnahme somit nahezu zu einer Rarität macht.
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Köster & Hocker – Nix metnemme (Live an der Mosel)
2024Der erste Vorbote aus dem kommenden "Stabil Nervös"-Livealbum. "Nix metnemme" ist im Original "Gotta Serve Somebody" von Bob Dylan.
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Köster & Hocker – Schäng '21
2021Die wunderbaren neuen Version des Gassen- und Seitenstrassenhauers „Eng Wäng für dä Schäng“. Auf der B-Seite: Die Live-Version von "Alles im Griff" feat. L.S.E.
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Gerd Köster – Alles Hillije (Live)
2020Mitschnitt der Lesung „Tiefkölsches und Hochdeutsches“ vom November 2019 aus dem Köln-Porzer Eltzhof.
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Köster & Hocker – Fremde Feddere
2019Köster & Hocker machen sich ihre Lieblingslieder respektvoll zu eigen, zwischen saftiger Lebenslust und Spielfreude, tröstendem Sarkasmus, vollem Ernst und einer Prise kerngesunder Blödelei.
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Köster & Hocker – Zwei brunge Oure
2019Die kölsche, von Gerd kongenial adaptierte Version des Klassikers der Pogues: "A Pair of brown Eyes."
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Köster & Hocker – Rouh han
2017Die kölsche Adaption des Tom Waits-Songs "Hold on".
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Köster & Hocker – A's kla?
2017Gerd Köster, ohne Zweifel einer der besten Songtexter Deutschlands, setzt unter dieser Fragestellung seine Suche nach den Antworten auf die großen Fragen in den genauen, herausragend formulierten Beobachtungen des Alltäglichen fort.
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Köster & Hocker – Su vill Zick
2017Su vill Zick es uns zerronne Su vill Zick ha'mer jewonne Su vill Zick tick nur für uns Su vill Zick su vill Zick
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Köster & Hocker – Rest of II
2015Der zweite Teil der umfangreichen Werkschau von Köster & Hocker.
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Köster & Hocker – Rest of I
2015Der erste Teil der umfangreichen Werkschau von Köster & Hocker.
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The piano has been drinking... (Remastered)
2013Legendäres Debutalbum der Kultformation "The Piano has been drinking" um Gerd Köster aus dem Jahr 1990. Ein Meilenstein deutscher Musikkultur, der weit über die rheinischen Grenzen hinaus Beachtung fand und Gerd Köster und seiner Band fast 100.000 verkaufte Alben und ausverkaufte Deutschlandtourneen brachte.
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Köster & Hocker – Kumm Jank
2014Gerd Köster, Sänger, Texter, Schauspieler, Vorleser und Frank Hocker, Komponist, Gitarrist und Spannmann geben sich die Ehre - wie immer in ihrer Muttersprache - ein Album vorzulegen, dessen musikalische Bandbreite von Blues und Folk über Americana bis zu Country und Cajun reicht und das sich textlich mit Herz und Verstand, Galle und Leber, Kanalratten und sonstigen Eigenheiten und Absonderlichkeiten des alltäglichen Lebens beschäftigt.
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Köster & Hocker – 3 Cool Fätze (Live)
2012"3 Cool Fätze" ist die erste und einzige DVD von Köster & Hocker. Auf der DVD finden sich 26 Titel, die in verschiedenen Besetzungen in den Jahren 1998 - 2014 aufgeführt wurden. Live eingespielt und mitgefilmt im September 2012.
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Köster & Hocker – Höösch Bloot (Live)
2012Das Album dokumentiert das seit Herbst 2011 gespielte Köster und Hocker Live-Programm Höösch Bloot. Es ist das 6. Bühnenprogramm als Köster und Hocker seit 1969, das sie in aller Regel verstärkt um den BAP-Gitarristen Helmut Krumminga aufführen.
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Köster & Hocker – Dreckelije Krätzje
1996Nach vier Alben mit "The Piano Has Been Drinking" beshließt Gerd Köster einen neuen Weg einzuschlagen. Zusammen mit Frank Hocker widmet er sich der alten kölschen Liedform des Krätzjens, einer Art frühem Kölschen Blues.
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Aktuelle Programme:
Köster & Weggefährten: Stabil nervös
Ihre Lebenserfahrung, Neugier und Spielfreude hat nicht mal Platz in einem ganzen Schrank. Gerd Köster und Weggefährten sind stabil nervös seit 2024 gemeinsam auf Tour.
Nie oder lange nicht mehr Gehörtes mischt sich im Konzert-Programm "Stabil Nervös" mit Bewährtem und Neuem. Wie immer werden viele Songs aktualitätsbezogen, sarkastisch und sehr witzig von Gerd Köster anmoderiert.
Und natürlich schwingt Trauer mit über den fehlenden langjährigen Gefährten Frank Hocker, der 2023 unerwartet gestorben ist. Dessen wunderbare Songs haben ein Recht auf ein Weiterleben.
Und so trifft Melancholie auf Lebensfreude, Tiefgang auf Verzällcher, Trauer auf schöne Erinnerungen, Kritik auf Krätzchen. Nachdenklichkeit und gute Laune, Widersprüchliches und Romantisches bekommen Raum, Klang und Stimme. Je nach Lust und Laune kredenzt mit nachdenklichem Folk, herzergreifendem Blues und rotzigem Rock ‘n Roll.
Die langjährigen Weggefährten sind:
der fantastische Friese Helmut Krumminga und Buddy Sacher (ehemals Ars Vitalis) an den Gitarren sowie Gerhard Sagemüller am Schlagzeug/Percussion.
Bla Bla & Dei Dei
Poetische, prosaische und musikalische Geschichten und Gedichte über zornige, zotige, bescheidene, blitzgescheite, brunzblöde, einfühlsame, großkotzige und ratlose Mitmenschen.
Texte von Heinz Weber, Christian Thill, Elfie Steickmann, Gerd Köster u. a., dazu Blues, Balladen und Krätzjen mit
Gerd Köster – Stimme
Pete Haaser – Keyboards, Akkordeon
Pascal Pohlscheidt – Gitarren, Stimme
Tiefkölsches & Hochdeutsches
Zweisprachige Lesung mit Gerd Köster. Ein akustisches Charakterspiel.
Zugegebenermaßen könnte Gerd Köster auch das Telefonbuch vorlesen und würde seine Zuhörer fesseln – schlicht mit Stimme, Sex-Appeal und Charisma. Der Sänger, Autor, Performer und gefragte Hörbuch-Sprecher bringt anstelle eines Telefonbuches allerdings dann doch lieber Bücher von bekannten Autoren und unbekannte Schätzchen mit. Er liest alte, aktuelle und zeitlose Geschichten und Gedichte von Heinz Weber, Christian Thill, Willi Ostermann, Woody Allen, Heinrich Böll, Gernhardt / Eilert / Knorr u. a.Tragische, komische, zornige, zotige, vornehme und bescheidene Alltagshelden führen uns aus dem alten Kölner Stadtteil Unter Krahnenbäumen über Irland und Südfrankreich auf (fast) alle Inseln dieser Welt. Zweisprachig, tiefkölsch und hochdeutsch.
Über Kösters Sprecherqualitäten schrieb die „Buchkritik“ „Köster wechselt – je nach Stimmung und Figur – immer wieder die Tonlage und schafft so schon fast ein Ein-Personen-Hörspiel. Ein ganzes Ensemble von Sprechern könnte es kaum besser machen.“ Köster überzeugt mit seiner warmen und vollen Stimme mit dem tiefen, angerauten Tonfall. So füllt er jede Figur individuell mit Leben und verleiht ihr einen akustischen Charakter. Auch weil Gerd Köster als Vorleser „brennt“ – von innen nach außen – wie es sich gehört! Das Publikum wird sich brillant unterhalten und emotional angerührt fühlen.
Der Unbeugsame - Der Widerstand des Karl Küpper
Karneval im Dritten Reich. Ein Büttenredner betritt die Bühne. Es ist der populäre Karl Küpper. Die Nationalsozialisten haben ihm Redeverbot erteilt – am liebsten soll er ganz verschwinden, die Gestapo-Schergen stehen schon bereit.
Doch „d’r Verdötschte“ lässt sich nicht kleinkriegen: er setzt sich auf die Bütt, hebt den Arm zum obligatorischen Hitlergruß und sagt dann nur: „Eß et am rähne…“? Er ballt die Hand zur Faust, dem Gruß der Kommunisten: „Nä, mer han esu en Wedder“!
Dies ist eine beispiellose Provokation gegen die Nazis. Unbeugsam stellt sich Küpper allen Widerständen entgegen. Auch nach dem Krieg bleibt seine Kritik unerwünscht, selbst Adenauer übt über die Kölner Bürgermeistern Druck auf die Karnevalsgesellschaften aus, ihn nicht mehr zu buchen. So bleibt Küpper bis an sein Lebensende die Anerkennung für seine Zivilcourage verwehrt.
Küppers Geschichte kommt nun mit einem Ensemble aus Schauspieler:innen und Kölner Bürger:innen auf die Bühne. Gespielt wird Küpper von einer kölschen Legende: dem Sänger und Schauspieler Gerd Köster.
Der Regisseur Stefan Herrmann, bekannt für Inszenierungen wie DRUGLAND am Neumarkt und Gewinner des Monica Bleibtreu Preises, inszeniert das Leben des „Verdötschten“ für die Volksbühne am Rudolfplatz, der traditionsreichsten Bühne Kölns. Der Autor Tilman Strasser, ausgezeichnet mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln, hat das Stück eigens für diese Produktion geschrieben.
Flankiert wird Küppers Schicksal durch Geschichten von Kölner Bürger:innen, die sich im Karneval engagieren und diese Tradition nutzen, die Obrigkeiten durch den Kakao zu ziehen. Auf der Basis von Küppers Leben verhandelt der Abend die große Frage: Wie weit bist du bereit für die Deine freie Meinung zu gehen?
Rezensionen & Pressestimmen:
„Nie oder lange nicht mehr Gehörtes mischt sich mit Bewährtem, und natürlich fließt vereinzelt Neues ein. Zornige Melancholie trifft auf spöttischen Humor – Köster, ein Meister der gepflegten Anmoderation, weiß seine Lieder schon in den richtigen Zusammenhang zu stellen.“
„Dabei hätte das Team für die Titelrolle niemand passenderen finden können als die Kölner Ikone Gerd Köster, der dem aufrechten Widerspenstigen im Kostüm kongenial Gesicht und Stimme gibt und präzise dessen zahllose Pointen setzt.“
„„Der Unbeugsame“ ist ein wuchtiges Stück mit grandiosen Darstellern. Gerd Köster verleiht der Figur Karl Küpper eine unglaubliche Tiefe. Es gelingt ihm, den Büttenredner in seiner Stärke, seinem Mut, seiner Angst und in seiner Zerrissenheit zwischen Bühne und Familie zu zeigen.“
„[...]jeder Song von Köster & Hocker und jeder Protagonist der Texte bekommt seinen eigenen Wesenszug, seine individuellen Ecken, Kanten und Narben und letztlich von Gerd Köster seine persönlichen Worte und individuelle Stimmen. So ist es neben der musikalischen Leistung auch immer eine Menge Hörspiel und auch ein wenig Schauspiel, das der vielseitige - nach eigenem Bekunden aus Nippes emigrierte - Südstädter neben den beiden Gitarristen auf die Bühne bringt.“
„Die Texte von Gerd Köster entstehen aus der Beobachtung der Menschen in seiner Umgebung. Sie sind hochpolitisch, weil er den Menschen nebenan meint und nicht die große verbale Keule mit Allgemeinplätzen schwingt. Sein Silberhochzeitspartner Frank Hocker findet immer den richtigen Ton dazu. Seit mehr als 25 Jahren machen die beiden Freunde zusammen Musik – erfolgreich und stets gut geerdet in der Stadt, in der sie leben.“
„Schade, dass ich nicht im Besitz des (Cover)-Hutes bin, ich würde ihn ziehen. Auch nach mehr als einem Vierteljahrhundert bin ich immer noch der festen Überzeugung, dass diese Platte eigentlich in jede Plattensammlung gehört.“
„Kösters eigenwilliger Gesangsstil, der Dialekt und die Intimität seiner Beobachtungen erzeugt [...] eine fast angsteinflößende Nähe. Die Musik speist sich aus Folk, ein bisschen Blues und Americana, und macht auch um „schöne“ Balladen keine Kurve. Die Geschichten, die Köster in den Songs erzählt, kann man greifen, riechen und spüren. Sie schmecken nach vollen Aschenbechern, abgestandenem Bier und vor allem nach Menschen.“
„Zynisch? Treffend jedenfalls und wahrhaftig. Vor allem witzig. Urkölsch, unverfälscht!“
Musikvideos & Auftritte:
Köster & Weggefährten – Jestern steht vür dr Düür | Köln, Gloria am 27. August 2025