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Arno Steffen Hop Hop Cover Arno Steffen Hop Hop Cover

Arno Steffen

Arno Steffen

Kölsche Kultgestalt seit den Siebzigern – für et Hätz un jäjen d'r Kopp!

Arno Steffen wurde 1953 im Kölner Severinsviertel geboren und wuchs im Windschatten des Doms mit Rock & Roll auf. Seine musikalische Laufbahn begann in Schülerbands wie Interstellar Overdrive, bevor er 1978 zu den Gründungsmitgliedern der Zeltinger Band gehörte – mit ihr wurde er als Songwriter und Gitarrist deutschlandweit bekannt. Nach einem Zwischenspiel bei der Prog-Rock-Band Triumvirat folgte 1983 mit dem gemeinsam mit Studio-Legende Conny Plank produzierten Hit „Supergut, ne?“ sein Solo-Debüt – komplett mit einem der ersten kommerziellen Sampler eingespielt, was für den gelernten Gitarristen damals ungewöhnlich war.

1992 schrieb Steffen gemeinsam mit Rolf Lammers und Tommy Engel als L.S.E. kölsche Musikgeschichte: Songs wie „Sein Lassen“, „Saunaboy“ und „Leck ens am Arsch!“ wurden zu Evergreens, die trotz Mitsing-Mechanismus jeglicher Umtata-Anbiederung widerstehen und dem Nicht-Kölner einen tiefen Einblick in die kölsche Seele vermitteln. Parallel dazu machte sich Steffen als Komponist von Filmmusiken einen Namen – unter anderem für zahlreiche „Tatort“-Folgen und „Das Wunder von Lengede“.

Mit seinem Album „Hop Hop“ kehrt der Kopf von L.S.E., Produzent der Zeltinger Band und Autor von „Supergut“ auf die Albumbühne zurück – extrem witzig, extrem nachdenklich, extrem musikalisch. Steffen selbst sieht sich als Pflanze, die mit stetigem Wachstum immer mehr verwurzelt ist – in seinem Studio in der Kölner Südstadt arbeitet er nach wie vor an Musik für Film und Fernsehen und bezieht dabei klar Stellung zu den Zuständen und Entwicklungen seiner Stadt. Bis heute ist er auch bei der Bewegung „Arsch huh, Zäng ussenander!“ gegen rechte Gewalt aktiv dabei – damals wie heute.

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